Der "Förderverein Schloß Pöckstein"

wurde am 30. 7. 2014 gegründet und zu Zahl Vr-1681 am 28. 8. 2014 von der Bezirkshauptmannschaft St. Veit genehmigt.

Name: Schloß Pöckstein Förderverein

Sitz: Pöckstein 1, A-9341 Straßburg

ZVR Zahl: 485398122

 

Vorstand:

 

Präsident: derzeit vakant

Vizepräsident: RA. Mag. Martin Mutz

Schriftführer: Irmgard Telsnig

Kassier: Kathrin Pobaschnig

Kassenprüfer: Dir. Ernst Fradler

 

V E R E I N S S T A T U T E N

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen „Förderverein Schloß Pöckstein“ – nachfolgend kurz SP genannt.

(2) Er hat seinen Sitz in Schloß Pöckstein, Pöckstein 1, 9330 Althofen und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet des Bundeslandes Kärnten.

(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, liegt ausschließlich in der

1) Förderung der Erhaltung von SP, der Unterstützung der Ausbaupläne zur öffentlichen Zugänglichmachung von SP, der Pflege der Kultur und Kunst im SP und seinem Schloßgarten, der Organisation von Veranstaltungen jeder Art und deren Vermarktung im SP und Schloßgarten.

Im weitesten Sinne soll sich der Verein der Wiederherstellung des Gesamtkunstwerkes SP samt Sala Terrena und der Erhaltung und Restauration des Gesamtkunstwerkes und der geschützten Gartenanlage widmen.

Dies soll erreicht werden durch die Pflege und Erhaltung des Kulturgutes SP unter

Bedachtnahme auf die sittlichen und kulturellen Werte sowie Regeln des regionalen und österreichischen Volks- und Brauchtums.

2) Weiters die Unterstützung der Eigentümer von SP soweit deren Tätigkeiten und

Vorhaben dem Vereinszweck entsprechen.

3) Die Unterstützung sämtlicher Tätigkeiten SP touristisch zu nutzen und regional

und überregional der europäischen Idee verpflichtet zu nutzen. Dabei ist auch der slowenischen Volksgruppe zur völkerverständigenden Mitwirkung angemessen Platz und Raum zu bieten.

4) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht vorgesehen.

Diesem Zweck sucht der Verein zu entsprechen, indem er sich für das SP finanziell und ideell einsetzt und vornehmlich

a) Vorträge und Führungen veranstaltet sowie

b) Veröffentlichungen herausgibt, um dadurch das Interesse für das SP in weiten Kreisen der Bevölkerung zu wecken und wach zu halten;

und ferner

c) die Bemühungen der Eigentümer von SP zur Renovierung und Möblierung der museal nutzbaren Räumlichkeiten unterstützt sowie

d) dem SP die vom Verein erworbenen Exponate überlässt beziehungsweise Geldbeträge für

den Ankauf solcher oder für andere einschlägige Erfordernisse zur Wiederherstellung, Erhaltung und Renovierung des Gesamtkunstwerkes SP zur Verfügung stellt.

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel

erreicht werden.

(2) Als ideelle Mittel dienen:

a) Veranstaltung von Vorträgen, Schulungen und Lehrgängen,

b) Veranstaltung von Führungen,

c) Herausgabe von Publikationen,

d) Persönliche Mithilfe und Mitgestaltung der Vereinsmitglieder bei der Wiederinstandsetzung des Schlosses unter Verfolgung des Projektzieles SP durch eine Neupositionierung am Markt soweit umzugestalten, als dieses aus seinem Betrieb zur Erhaltung selbst beizutragen nachhaltig in der Lage ist,

e) Pflege der geschichtlichen Schlosskultur,

f) Veranstaltungen mit kulturellen bzw. regionalen und multikulturellen Charakter jeglicher Art,

g) Ausbildung der Mitglieder im Rahmen des Vereinszweckes,

h) gesellige kulturelle Veranstaltungen (Musik, Gesang, Theater, Kabaretts usw.),

k) Ausstellungen jeglicher Art in SP,

l) Anmietung, Ausgestaltung und Betrieb von Vereinslokalitäten in SP.

(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch

a) Mitglieds- und Förderbeiträge,

b) Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen,

c) Durchführung von Veranstaltungen,

d) Führung einer Kantine,         

e) Einnahmen aus dem Kulturbetrieb,

f) Einnahmen von Sponsoren.

(4) Erträge und Überschüsse einer eventuellen betrieblichen Tätigkeit (wirtschaftlicher

Geschäftsbetrieb gem. § 45, Abs. 3 BAO oder Gewerbebetrieb) müssen den begünstigten Vereinszwecken zugeführt werden.

§ 4 Arten der Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereines sind:

a) ordentliche Mitglieder. Die Mitgliedschaft wird durch die Abgabe einer Beitrittserklärung und deren

Kenntnisnahme durch den Vorstand erworben. Vor Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige

Aufnahme von Mitgliedern durch die Vereinsgründer. Diese Mitgliedschaft wird erst mit der

Konstituierung des Vereins wirksam. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der

Generalversammlung festgelegt.

b) Mäzene (Förderer), die sich zu dieser besonderen Mitgliedschaft mit entsprechend hohen Beiträgen

bereit erklären. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Generalversammlung festgelegt.

c) Ehrenmitglieder, das sind wegen hervorragender Verdienste um den Verein und um seine Ziele

hierzu ernannte Mitglieder. Sie sind zu einer Beitragsleistung nicht verpflichtet.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen und

rechtsfähige Personalgesellschaften werden.

(2) Über die Aufnahme der ordentlichen Mitglieder und Mäzene entscheidet der Vorstand. Die

Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.

(3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme durch die Vereinsgründer, im Fall

eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins

bestellt, erfolgt auch die definitive Aufnahme ordentlicher Mitglieder und Mäzene bis dahin durch die

Gründer des Vereins.

(4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die

Generalversammlung.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen

Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch

Ausschluss.

(2) Der Austritt kann nur mit 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens

drei Monate vor Ende des Kalenderjahres schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet,

so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der

Postaufgabe maßgeblich. Der Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr ist zu entrichten.

(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung

unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der

Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen

Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober

Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen

den Ausschluss kann das betroffene Mitglied binnen zwei Wochen beim Schiedsgericht berufen.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben in

der Generalversammlung beschließende Stimme und sind zu Vereinsämtern wählbar.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu

unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnten. Sie haben

die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Mitglieder sind zur

pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe

verpflichtet.

§ 8 Vereinsjahr

Das Vereinsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 9 Vereinsorgane

Die Organe des Vereines sind:

a) die Generalversammlung,

b) der Vorstand,

c) die Rechnungsprüfer,

d) das Schiedsgericht,

e) der Beirat

§ 10 Die Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002.

Eine ordentliche Generalversammlung findet im gesetzlichen Zeitrahmen, somit alle vier Jahre, statt.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstands, der ordentlichen

Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder

auf Verlangen der Rechnungsprüfer unter Angabe der Verhandlungsgegenstände binnen vier Wochen

statt.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle

Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die

vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die

Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die

Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der

Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.

(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer

außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

(6) In der Generalversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf

ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit

einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Im Falle der Stimmengleichheit entscheidet

bei allen Abstimmungen der Vorsitzende.

(9) Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll,

bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(10) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, in dessen Verhinderung der

Vizepräsident. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende

Vorstandsmitglied den Vorsitz.

(11) Wahlen mittels Stimmzettel erfolgen nur dann, wenn die Mehrheit dies wünscht.

§ 11 Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses

unter Einbindung der Rechnungsprüfer,

b) Beschlussfassung über den Voranschlag,

c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes,

d) Wahl und Enthebung der zwei Rechnungsprüfer,

e) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein,

f) Entlastung des Vorstands,

g) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

h) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft auf Vorschlag des Vorstandes,

i) Beschlussfassung über Statutenänderungen,

j) Beschlussfassung über die freiwillige Auflösung des Vereins,

k) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§ 12 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus mindestens sechs Mitgliedern, und zwar aus dem Präsidenten und dem

Vizepräsidenten, dem Schriftführer und seinem Stellvertreter, dem Kassier und seinem Stellvertreter.

(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines

gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu

die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der

Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit

aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche

Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die

Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt,

unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend

eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich.

(4) Der Vorstand wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderung von dem Vizepräsidenten, schriftlich

oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes

sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die

Hälfte von ihnen anwesend ist.

(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt

die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

(7) Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung der Vizepräsident. Ist auch dieser verhindert,

obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines

Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder

entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die

Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die

Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines

Nachfolgers wirksam.

12a Der Beirat

(1) Der Beirat besteht aus mindestens sechs Mitgliedern.

(2) Der Beirat wird von der Generalversammlung gewählt.

(3) Die Funktionsperiode des Beirats beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich.

(4) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Beirat oder einzelne seiner Mitglieder

entheben.

(5) Der Beirat tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

(6) Der Vorstand und der Beirat treten ebenfalls mindestens einmal jährlich zur Erörterung des

Vereinsgeschehens zusammen.

(7) Auf Wunsch des Beirates ist der Vorstand verpflichtet, eine um die Beiratsmitglieder erweiterte

Sitzung einzuberufen (innerhalb von vier Wochen).

§ 13 Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des

Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen

Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende

Angelegenheiten:

(1) Erstellung des Jahresvoranschlags sowie Abfassung des Rechenschaftsberichts und des

Rechnungsabschlusses (= Rechnungslegung);

(2) Vorbereitung der Generalversammlung;

(3) Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung;

(4) Verwaltung des Vereinsvermögens;

(5) Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern;

(6) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins;

(7) Bestellung von Referenten für bestimmte Daueraufgaben;

(8) Beschlussfassung über die Wiederherstellung des Gesamtkunstwerkes SP samt Sala Terrena im Sinne des Vereinszweckes nach Maßgabe der Mittel beziehungsweise über die Zuwendung von Geldmitteln an das SP für besonders bestimmte Zwecke.

(9) Beschlussfassung über die Tagesordnung der Generalversammlung.

§ 13a Aufgaben des Beirates

(1) Der Beirat hat beratende Funktion betreffend die Unterstützung des Vorstandes in allen seinen

Aufgaben (§ 13) sowie bei den finanziellen Belangen des Vereins.

§ 14 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1) Der Präsident vertritt den Verein nach außen.

(2) Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des

Präsidenten und eines weiteren Vorstandsmitgliedes. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern

und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.

(3) Rechtsgeschäfte zwischen Eigentümern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds, sofern das Vorstandsmitglied gleichzeitig Eigentümer ist.

(4) Der Präsident beruft die Vorstandssitzungen und die Generalversammlung ein und führt in diesen

und in den ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen den Vorsitz.

(5) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu

zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 und 3 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

(6) Der Präsident führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er bereitet die Sitzungen des Vorstands

und der Generalversammlung vor, plant die Vereinsaktivitäten, stellt den Rechenschaftsbericht

zusammen, gibt Publikationen heraus und sorgt für eine ordentliche Aufbewahrung aller

Vereinsschriften. Er ist verantwortlich für die Mitarbeiter und trifft die Arbeitseinteilung.

(7) Der Schriftführer unterstützt den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte. Er führt die

Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.

(7) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich. Er hebt die

Mitgliedsbeiträge ein und führt die Mitgliederliste. Er leistet Auszahlungen nur nach erfolgter

Anweisung und Gegenzeichnung durch den Präsidenten und stellt für den Jahresbericht den

Vermögensausweis zusammen. Seine Geldgebarung wird durch die von der Generalversammlung

gewählten Rechnungsprüfer alljährlich überprüft. Fallweise Überprüfungen des Vermögensstandes

sind dem Vorstand vorbehalten.

(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Präsidenten, des Schriftführers oder des Kassiers

ihre Stellvertreter.

§ 15 Rechnungsprüfer

(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren

gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der

Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der

Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die

statutengemäße Verwendung der Mittel.

(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die

Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 12 Abs. 8

bis 10 sinngemäß.

§ 16 Schiedsgericht

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das

vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des

Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach § 577 ZPO.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart

gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht.

Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von

14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den

Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer

14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei

Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des

Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören,

dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei

Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem

Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 17 Freiwillige Auflösung des Vereins

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit

Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die

Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber

zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu

übertragen hat.

(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten

Vereinszweckes, ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche

Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu verwenden.

§ 18      Datenschutz

Die Bestimmungen über den Datenschutz sind streng einzuhalten. Jedes Mitglied gibt

aber durch seinen Beitritt die unwiderrufliche Zustimmung , dass seine personenbezogenen Daten, insbesondere Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Funktion im Verein, mittels Datenverarbeitung erfasst werden und innerhalb des Vereines verarbeitet und weitergegeben werden, insbesondere für die Information, Führung der Buchhaltung und Zustellung von Informationsmaterial aller Art.

§ 19      Alle männlichen Bezeichnungen gelten für weibliche Bezeichnungen sinngemäß.